Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Leipzig weiter denken Newsletter | Februar 2025
Liebe Engagierte und Interessierte,
wir freuen uns, dass wir Ihnen auch im Februar wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen, Fördermöglichkeiten und Informationen rund um die Themen Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement anbieten können.
10. Februar | 18 bis 21 Uhr | Hotel Seeblick Wissen in Leipzig: Das Kneipengespräch ist eine neue Veranstaltungsreihe des Referates Wissenspolitik der Stadt Leipzig und Leipziger Wissenschaftseinrichtungen, bei der Forschende aktuelle Themen einordnen und in zwangloser Atmosphäre mit den Gästen besprechen. Prof. Dr. Patrick Donges und Dr. Daniel Schmidt von der Universität Leipzig kommen bei der Premiere des Formats kurz vor der Bundestagswahl mit dem Publikum zu diesen Fragen ins Gespräch: Wie erfolgreich nutzen Parteien die sozialen Medien für ihren Wahlkampf? Wer beeinflusst unsere Wahl? Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Leipzig weiter denken statt.
Zweite Vernetzungskonferenz Deutschland gießt in Leipzig
Bis 12. Februar Workshops einreichen 21. März | 10 bis 17 Uhr | Smart City Lab | bitte anmelden Noch zwei Tage lang können Engagierte ihre Beiträge für Workshops für die zweite Deutschland gießt Konferenz einreichen. Das deutschlandweite Treffen findet dann am 21. März ganztägig zur Vernetzung von Akteuren rund um die Bewässerung von Stadtbäumen statt. Sie können vor Ort im Smart City Lab der Stadt Leipzig oder online teilnehmen.
Bis 14. Februar wählen Bei den U18 Wahlen können alle jungen Menschen unter 18 Jahren ihre Interessen zeigen, indem sie ihre Stimme in den stadtweit verteilten Wahllokalen abgeben. Im Vorlauf zur Bundestagswahl setzen sich junge Menschen in unterschiedlichen Formaten mit Demokratie und dem Wahlkampf auseinander. Wofür die Parteien und die Kandidierenden stehen, ist aufLeipzig wählt 2025verständlich und anschaulich aufbereitet. Die U18 Wahlen sind ein Projekt der Jugendbildung und nicht repräsentativ.
Bis 28. Februar (12 Uhr) bewerben 7. bis 14. April (8 Uhr) online wählen Nicht nur auf Bundesebene bei den U18 Wahlen, sondern auch in Leipzig selbst können junge Menschen mitentscheiden – etwa bei der Wahl zum Jugendparlament. Leipzig soll kinder- und jugendfreundlicher werden? Wer sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen möchte, kann sich für die Wahl zum Jugendparlament 2025 aufstellen lassen. Voraussetzung ist ein Alter zwischen 14 und 21 Jahren sowie ein Wohnsitz in Leipzig seit mindestens drei Monaten. Der Wahlausschuss entscheidet über die Zulassung der Kandidaturen. Das Jugendparlament vertritt die Interessen junger Menschen in Leipzig gegenüber Politik und Verwaltung. Die Mitglieder sind Ansprechpersonen für die Jugendlichen der Stadt und setzen sich für deren Belange ein. Die Wahl findet online im April statt. Alle zwei Jahre haben Jugendliche in Leipzig die Möglichkeit, ihre Vertreterinnen und Vertreter neu zu wählen.
18. Februar bis 18. März | öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan Nachdem 2024 ein Dialogverfahren zum Schulcampus Jahrtausendfeld stattgefunden hat, hat die Ratsversammlung Mitte Januar 2025 die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Areal beschlossen mit dem Ziel die Ergebnisse des Gutachterverfahrens sichern. Ab Mitte Februar ist der Vorentwurf zum Bebauungsplan mit den städtebaulichen Ansätzen öffentlich einsehbar und kann bis Mitte März kommentiert werden. Ergebnisse des Dialogverfahrens waren die Reduzierung der geplanten Schulgröße, eine uneingeschränkt öffentlich nutzbare Grünfläche, die kooperative Nutzung der Schul- und Sportfreiflächen und die Notwendigkeit eines Verkehrs- und Mobilitätskonzepts. Eine Petition aus dem Jahr 2024, die das komplette Jahrtausendfeld als Stadtteilpark etablieren wollte, wurde Ende 2024 vom Stadtrat auch vor dem Hintergrund der erreichten Ergebnisse des Dialogverfahrens abgelehnt. Das Gebiet wurde als ausreichend mit Freiflächen versorgt bewertet. Die Fläche ist größtenteils in privatem Eigentum.
HinterFragen. Sinti und Roma – Eine Minderheit zwischen Verfolgung und Seltbestimmung
Bis 19. Februar | Di bis Do 13 bis 18 Uhr, Fr 13 bis 16 Uhr | Stadtbüro am Burgplatz 14 Schautafeln zeigen die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma. Die Ausstellung beschäftigt sich sowohl mit ihrer Ausgrenzung und Verfolgung aber auch mit Selbstbestimmung und dem Kampf um Anerkennung.
Heitere Aussichten für Leipzig ab März im Stadtbüro!
4. bis 21. März | Di bis Do 13 bis 18 Uhr, Fr 13 bis 16 Uhr | Stadtbüro am Burgplatz Der Stadtteil Heiterblick soll wachsen und um ein neues Viertel, das Stadtquartier Heiterblick-Süd, erweitert werden. Die Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs stehen fest und deren Entwürfe werden nun nach zweimonatiger, gut besuchter, Präsentation im Paunsdorf Center auch im Stadtbüro in einer reduzierten Version gezeigt. Zudem besteht innerhalb der Ausstellung die Möglichkeit Anregungen und Hinweise zum Siegerentwurf und der weiteren Entwicklung des Gebiets einzubringen. Der weitere Prozess der Entwicklung des neuen Stadtquartiers soll von einem Gremium begleitet werden, dass sich aus Vertreter/-innen aus Politik, Zivilgesellschaft sowie der Bürgerschaft zusammensetzt. Da sich deutlich mehr Menschen für das Begleitgremium beworben haben als Plätze zur Verfügung stehen, werden die Teilnehmenden nun ausgelost und im Laufe des Februars informiert.
17. bis 30. März | Programm ab Anfang März online Seit 2004 setzt Leipzig ein klares Zeichen gegen Rassismus und beteiligt sich an den bundesweit stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus – dieses Jahr unter dem Motto Menschenwürde schützen. Dabei entsteht durch die Mitwirkung vieler Initiativen, Vereine und Gruppen ein buntes Programm mit Workshops, Filmvorführungen, Stadtteilaktionen, Vorträgen, Lesungen und vielem mehr. Ein Highlight ist ein Innenstadtrundgang am 21. März zu Orten der Demokratie, wie beispielsweise der Nikolaikirche oder der Demokratieglocke am Augustusplatz. Schirmherr der Aktionswochen ist Oberbürgermeister Burkhard Jung.
Kandidat/-innen für den Migrantinnen- und Migrantenbeirat gesucht!
Bis 20. März bewerben 7. bis 14. April 2025 online wählen Der Migrantinnen- und Migrantenbeirat ist ein Fachbeirat des Leipziger Stadtrates, der die Perspektiven von Migrantinnen und Migranten in die politischen Entscheidungen einbringt. Um zur Wahl im April für den Migrantinnen- und Migrantenbeirat zu kandidieren, füllen Sie bitte denBewerbungsbogenaus und senden ihn unterschrieben zusammen mit einer Kopie Ihres Ausweises per Post an die Stadt Leipzig (Referat für Migration und Integration, 04092 Leipzig) oder geben ihn persönlich in der Otto-Schill-Straße 2 ab. Neben einem Identitätsnachweis brauchen eingebürgerte Kandidatinnen und Kandidaten zusätzlich eine Kopie ihrer Geburts- oder Einbürgerungsurkunde.
Kandidieren und wählen können alle, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Leipzig haben und entweder bei der Geburt keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen und später eingebürgert wurden oder die als Nicht-Deutsche im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 Grundgesetz gelten.
Bis 28. Februar online bewerben Zum diesjährigen Themen-Schwerpunkt Aktiv gegen Einsamkeit sucht die Kampagne Engagement macht stark! eine/-n Engagement-Botschafter/-in, der/die sich in diesem Bereich besonders verdient gemacht hat und dem Thema ein Gesicht gibt. Sie haben jemanden im Sinn? Engagierte können über ein Online-Formular auf der Kampagnen-Website vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Mehr Informationen
Seit Ende Dezember werden die Bauarbeiten am denkmalgeschützten Sellerhäuser Viadukt, einem Teilbereich des Parkbogen Ost, vorbereitet. An der geplanten Treppen- und Rampenanlage sowie im Bereich des Brückenneubaus müssen auf dem rund 400 Meter langen Abschnitt zwischen der Liselotte-Hermann-Straße und der Eisenbahnstraße zehn Bäume gefällt werden und weitere Pflanzen gepflegt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar 2025 dauern. Daran schließen sich die eigentlichen Bauarbeiten auf dem Viadukt und dem ehemaligen Bahndamm an. Zur Gestaltung des Parkbogen Ost finden seit 2015 immer wieder Bürgerbeteiligungen statt.
Beteiligung zur strategischen Entwicklung der Ortschaften
Die Stadt Leipzig nimmt die Entwicklung der Ortschaften, ihre jeweiligen Stärken und Schwächen genauer in den Blick. Die daraus entstehenden Ortschaftsstrategien sollen eine vorausschauende Entwicklung unterstützen. Das gilt insbesondere für Flächen, die z.B. für Wohnen, Gewerbe, erneuerbare Energien sowie Grün- und Freiraum benötigt werden. Dafür ist die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort gefragt. Der erste Beteiligungstermin fand im Dezember 2024 in Miltitz statt. Weitere Termine für die Ortschaften Mölkau, Hartmannsdorf-Knautnaundorf und Lindenthal werden ab März folgen, über die Termine werden Sie hier informiert. Bei Rückfragen wenden Sie sich anstadtentwicklungskonzept@leipzig.de.
Ehrenamtliches Engagement hilft Leben retten
Ab Februar 2025 können in Leipzig ehrenamtliche Ersthelfer/-innen per Smartphone über die App Region der Lebensretter alarmiert werden und damit künftig den Rettungsdienst unterstützen. Mitglieder der Feuerwehr mit Schulung in Reanimation, Mitglieder von Hilfsorganisationen, medizinisches Personal, wie unter anderem Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen, Hebammen sowie Mitarbeiter/-innen mit absolvierter Sanitätsausbildung können sich registrieren.
Bis 31. März bewerben Über den Themenfonds Kinderpolitik fördert das Deutsche Kinderhilfswerk mit bis zu 10.000 Euro Projekte für Kinder und Jugendliche, die ihnen ihre Rechte vermitteln und ihnen dabei helfen, ihr Recht auf Mitbestimmung einzufordern. Wichtig ist außerdem, dass die beteiligten Kinder und Jugendlichen im Projekt möglichst stark beteiligt werden: von der Projektplanung bis zur Projektumsetzung.
Bis 11. April bewerben Mit insgesamt einer Million Euro fördert die Ferry-Porsche-Stiftung im Rahmen des Spendenwettbewerbs 50 Projekte, die Kindern und Jugendlichen ein chancengerechtes Aufwachsen ermöglichen. In der Bildung, in der Freizeit oder im gesellschaftlichen Leben. Teilnehmen können gemeinnützige Organisationen und Vereine aus Baden-Württemberg und Sachsen. Es werden 50 Förderungen vergeben, darunter drei erste Plätze mit je 75.000 Euro, sechs zweite Plätze mit je 50.000 Euro und neun dritte Plätze mit je 25.000 Euro. Alle Nominierten haben außerdem die Chance auf zwei mit 50.000 Euro dotierte Sonderpreise. Bei der Auswahl ist unter anderem Oberbürgermeister Burkhard Jung mit dabei.
Bis 15. April online bewerben Auf der Engagementplattform Verbundnetz der Wärme der VNG Stiftung können Sie sich mit Ihrem Verein bzw. Ihrer gemeinnützigen Initiative für eine Projektförderung in Höhe von 5.000 Euro bewerben. In diesem Dokument finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Förderrichtlinien und zur Preisvergabe. Auch diesmal wird der Engagementpreis in den fünf Kategorien Wissen & Lernen, Natur & Klima, Gesundheit & Sport, Teilhabe & Integration sowie Kultur & Geschichte vergeben.
Laufend beantragen Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert mit bis zu 1.500 Euro in strukturschwachen Räumen Organisationen in den Kategorien Fit für die Zukunft: Strukturen stärken!, Ehrenamtliche gewinnen und binden: Mitmachmöglichkeiten für alle sowie Ehrenamtliche ins Rampenlicht: Den Wert des Engagements zeigen.
Laufend beantragen Seit 2025 ist das Stadtbezirksbudget auf 55.000 Euro pro Jahr und Stadtbezirk erhöht. Laufend können online Anträge für das kommende Jahr eingereicht werden. Die Stadtbezirksbeiräte entscheiden anschließend in öffentlichen Sitzungen über die Förderung. Einen Überblick über den Stand der Stadtbezirksbudgets finden Sie auf einem neuen Dashboard. Mehr Informationen
Förderfonds Gegenwind 2024
Laufend beantragen Für eine Förderung bis zu 2.500 Euro können sich Projekte bewerben, die die Demokratie, insbesondere im Osten Deutschlands stärken. Die genauen Kategorien und Kriterien finden Sie auf den Projektseiten. Mehr Informationen
Fortbildungen
Verein im Steuerdschungel von A bis Z – Teil 1
17. Februar | 18 bis 20 Uhr | online | bitte anmelden In dieser Seminarreihe des Vereins- und Stiftungszentrums werden zu jedem Buchstaben zwei Stichworte erläutert. So ergibt sich eine Bandbreite von Aufwandsentschädigungen über Förderverein, Homepage, Kassenprüfung, Insolvenz bis zu Reisekosten, Sponsoring und Zuwendungsbestätigungen. Ziel ist es, den Teilnehmenden einen Überblick über den Steuerdschungel zu liefern und ein möglichst breites Spektrum abzudecken. Weitere Termine finden Sie auf der Homepage.
Fördermittel – mit Struktur und Strategie zur erfolgreichen Förderung
18. Februar | Teil 1 | 17:00 bis 18:15 Uhr | online | bitte anmelden 19. Februar | Teil 2 | 17:00 bis 18:15 Uhr | online | bitte anmelden Projektideen gibt es viele – und Fördermittel sind dabei eine sinnvolle Möglichkeit der Finanzierung – die richtigen Fördermittel zu finden ist aber oft schwierig, ebenso wie das Erstellen eines guten Förderantrags. Diese Online-Seminare der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt unterstützen bei zwei zentralen Themen: Fördermittel gezielt finden und erfolgreiche Anträge stellen. Mehr Informationen
22. Mitteldeutscher FundraisingTag
11. März | 9:15 bis 16:16 Uhr | Jena Der Fachkongress richtet sich an soziale Einrichtungen, Vereine, Bildungsträger und gemeinnützige Organisationen und bietet jedes Jahr ein umfangreiches Angebot an Seminaren und Vorträgen zu Themen rund um die Aufgaben der Spenderwerbung, -betreuung und Spenderbindung. Organisiert wird der Tag vom FundraisingForum e.V. gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands.
18. März | 15:30 bis 17:00 Uhr | online | bitte anmelden Diese Infoveranstaltung der Freiwilligen-Agentur Leipzig e.V. widmet sich den Grundlagen des Ablaufs einer Vereinsgründung, gibt Hinweise zur Satzungsgestaltung und zu den Grundlagen der Gemeinnützigkeit. Im Anschluss an den Info-Teil gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Workshop: Einführung in die Bürgerbeteiligung und demokratische politische Willensbildung
10. April | 10 bis 17 Uhr | bitte anmelden Die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern ist wichtig für gute Zusammenarbeit in der Gesellschaft. Organisationen helfen oft, Betroffene, Verwaltung und Politik zu verbinden. Der Workshop zeigt, warum Bürgerbeteiligung ein wichtiger Teil der Demokratie ist und was sie erfolgreich macht. In einem kleinen Planspiel werden Argumente für mehr Mitbestimmung gesammelt und in Gruppen konkrete Ideen erarbeitet.